Youtube: PUMA
published: 12.02.2013
Introducing PUMA InCycle, the industry’s first collection of recyclable and biodegradable footwear, apparel, and accessories. And as a bonus, the products are Cradle to CradleCM Basic Certified! Follow two InCycle products as they transform through these clever processes — the technical cycle and the biological cycle. After products are used, they may be deposited into a Bring Back Bin to be broken down or biodegraded into new raw materials.
To learn more about InCycle products and the Bring Me Back Program visit: puma.com/bringmeback
Cradle to Cradle CertifiedCM is a certification mark licensed by the Cradle to Cradle Products Innovation Institute.
Im Rahmen ihres Designstudiums an der HGK Zürich, haben sich Anina Bruhin, Irene Schweizer und Joël Gähwiler dem Thema Cradle to Cradle gewidmet. Entstanden sind mehrere sehr gelungene Spots welche die Prinzipien hinter C2C anschaulich erklären.
Cradle 2 Cradle – Die Agentur
Cradle 2 Cradle – Organischer Kreislauf
Cradle 2 Cradle – Technischer Kreislauf
from Joël Gähwiler on Vimeo.
Nährstoff Müll
aus der Reihe “über:morgen” – Das Zukunftsmagazin
Der deutsche Chemiker Michael Braungart will eine neue industrielle Revolution auslösen – um die Umwelt zu retten und den Klimawandel zu stoppen. Unsere ökologische Krise, so Braungart, beruht darauf, dass wir bei der Herstellung unserer Produkte Stoffe verwenden, die in der natürlichen Umwelt nicht abgebaut werden können. Also müssen wir lernen, unsere Produkte intelligenter zusammenzusetzen.
© ORF/Backlight/VPRO Lupe
Michael Braungart, Chemiker
Braungarts Buch “Einfach intelligent produzieren” hat in den USA längst Furore gemacht. Für Schauspieler Brad Pitt zählt es zu den 15 Dingen, die jeder kennen sollte. Und Starregisseur Steven Spielberg plant schon seit einigen Jahren einen Film darüber.
“Cradle to Cradle” nennt Braungart sein Konzept: Von der Wiege zur Wiege. Bislang haben wir “Cradle to grave” produziert, von der Wiege zum Grabe, zur Mülldeponie. Wir treiben Raubbau an den Rohstoffen, türmen Abfallberge auf, vergiften Erdreich und Gewässer, wir verpesten die Luft.
© ORF/Backlight/VPRO Lupe
John Hooke, Vice President “NIKE”
In seiner Beratungsfirma tüftelt Braungart unentwegt an Produkten, die sich nahtlos in den natürlichen Kreislauf einschmiegen. Denn in seiner Welt müssen alle Materialien, aus denen wir Produkte herstellen, als Nährstoffe verwertbar sein. Bremsbeläge, Schuhsohlen und Waschmittel können so gestaltet werden, dass sie als biologische Nährstoffe in den natürlichen Kreislauf zurückgehen – und dort nicht nur unschädlich, sondern sogar nützlich sind. So hat er für ein Schweizer Textilunternehmen, einen der größten Ausstatter von Flugzeugsitzbezügen, etwa ein Patent für biologisch verwertbare Möbelbezugsstoffe entwickelt: Mit dem wunderbaren Nebeneffekt aus den Textilabfällen Filz zu produzieren. Diesen Filz nutzen Bauern, um im Winter ihre Erdbeerpflanzen abzudecken. Der Filz löst sich vollständig auf und wird somit zur Nahrung für die Pflanzen.
© ORF/Backlight/VPRO Lupe
William McDonough, Architekt und Designer
In den USA hat sich Braungart mit dem ökologisch orientierten Architekturprofessor William McDonough zusammengetan und 1995 die Firma McDonough Braungart Design Chemistry in Charlottesville, Virginia, gegründet. Produkte sollten letztendlich nicht mühsam entsorgt, aufbereitet oder verbrannt werden, sondern so konzipiert sein, dass sie sich mühelos in anderer Form weiterverwenden lassen. Mittlerweile sind dort hundert Mitarbeiter mit innovativen Industrieaufträgen beschäftigt. So haben sie in Detroit das direkt neben dem Roten Fluss beheimatete älteste und größte Industriezentrum der Welt saniert. Aus dem Ford Rouge Center, Heimat der weltbekannten Ford Motor Company, wo 1917 das erste Automobil vom Fließband gerollt ist, und man sich knapp 100 Jahre lang keine Gedanken über die Umwelt gemacht hat, ist nun ein naturnaher Industriestandort mit begrünten Dächern, Sumpfgebieten, Blumenwiesen und Wildtieren entstanden.
Für den Deutschen Textilhersteller Trigema haben sie Gift-freie und vollkommen kompostierbare T-Shirts entwickelt – diese T-Shirts sind schlussendlich zur Gänze Rohmaterialien für die Natur.
Timothy O’Brien: “William und Michael haben mich tatsächlich emotional berührt. Wir dachten, diese Typen würden uns eher Probleme bereiten und konnten nicht nachvollziehen, warum sich die Geschäftsleitung auf dieses waghalsige Projekt einließ. Williams Ziel war es, unseren Produktionsstandort so zu gestalten, dass man dort ohne Bedenken Kinder spielen lassen könnte. Anfangs wussten wir nicht, wie wir damit umgehen sollten. Es machte für uns keinen Sinn. Dann habe ich aber angefangen darüber nachzudenken und mein erster Gedanke war: Ich habe Kinder und ich würde sie nicht hier spielen lassen.” © ORF/Backlight/VPROLupeTimothy O’Brien, ehem. Vice President “Ford”
Albin Kälin: “Wir wollten das Müllproblem ganz klassisch lösen, indem wir den von uns produzierten Abfall Vorort verbrennen und damit Energiekosten sparen. Aber die Behörden teilten uns mit, dass wir dazu nicht befugt seien. Wir ließen viele Studien durchführen, kamen aber zu keinem Ergebnis. Während der Fahrt vom Flughafen zu unserer Fabrik sagte McDonough: “Waste is Food” – Abfall ist Nahrung. Und da machte es Klick bei mir. Wenn unser Abfall zu Nahrung gemacht werden könnte, dann wären unsere Probleme gelöst.” © ORF/Backlight/VPROLupeAlbin Kälin, Geschäftsführer der ehem. “Rohner Textil AG”
Schön sind sie, die sich in der umgebenden Landschaft auflösenden Gebäude mit begrünten Dächern und großen Gärten. Und effektiv: Sie brauchen weniger externe Wärme, sie können Wasser sammeln und reinigen, die Luft frischt sich selbst auf. Die Grenze von Natur und Bebauung wird aufgelöst und beginnt ineinander überzugehen. © ORF/Backlight/VPROLupeEin Haus wie ein Baum und Städte wie Wälder
Das Motto der beiden zieht sich durch all ihre Projekte: Die Erfindung einer umweltfreundlichen Welt ist die Erschaffung einer menschenfreundlichen Welt. Daher betont Braungart immer wieder: “Wir müssen begreifen, dass wir Menschen auf Erden keine Schädlinge sind, sondern Nützlinge sein können, an denen sich andere Lebewesen freuen.”
Download Sendung
Donnerstag, 14. Juli 2011 19:05 – 19:30
Hörfunk: ORF – Ö1
Dimensionen – die Welt der Wissenschaft *
Wie werden wir in Zukunft produzieren? Rohstoffe für die Post-Öl-Gesellschaft. Gestaltung: Sonja Bettel
Viele Produkte, die wir heute nutzen, werden aus Erdöl oder anderen Rohstoffen hergestellt, die auf der Erde nur in endlichen Mengen verfügbar sind. Der Peak Oil, also die höchst mögliche Fördermenge von Erdöl, ist überschritten und die Preise steigen – auch für andere Bodenschätze. Neun von zehn Industrieunternehmen in Deutschland leiden bereits unter den hohen Kosten für Material und Energie und jede zweite Firma fürchtet, die erforderlichen Rohstoffe nicht mehr zu erhalten.
Es ist also höchste Zeit, nach neuen Produktionsweisen zu suchen, die Material und Energie sparen, und neue Rohstoffe zu finden oder zu entwickeln. Biobasierte Stoffe, Reststoffe und das Denken in Gesamtsystemen werden dabei eine wichtige Rolle spielen.
ARD Movie Das Erste Germany
Michael Braungart and Cradle to Cradle Case Studies: Van Houtum Paper, Desso Carpets and Friesland Islands
ARD Europamagazin: Niederlande: Eine Welt ohne Abfall
see Website: EPEA Switzerland Case Studies: Van Houtum
Case Study Van Houtum Paper Sation0
Download Video Cradle to Cradle Presentation Albin Kälin
Meet 4 Clean Tech Conference Geneva
1 + 2 june 2010
Cradle to Cradle Innovations for sustainable production, living, mobility
Download Videos in German: Cradle to Cradle Kongress in Vienna 12th may 2010.
Michael Braungart EPEA Internationale Umweltforschung GmbH
Albin Kälin EPEA Switzeland GmbH
Erwin Thoma Thoma Holzbau
Reinhard Backhausen Backhausen Interior Fabrics
Frans Beckers Van Gansewinkel b.v.
Ernst Gugler Gugler Cross Media GmbH
Bernd Dannhorn Triumph International
Rainer Rosegger Pilotprojekt Graz – EPEA Switzerland Repräsentant
Documentary of Prof. Dr. Michael Braungart and Cradle to Cradle
Monday, February 8, 2010 at 22:00 – 22:45 WDR Fernsehen
(Repeat on Thursday, Feb. 11, 2010, 14:15 h )
Waste = Food, a film about Cradle to Cradle from Rob Van Hattum can be watched online. A very good introduction into the subject matter. You can either watch it in
waste=food
Report on EPEA in Hamburg (1) Albin Kälin Project Implementation (2)
Broadcasted on 08.10.09 and 13.11.09 Scientific Program Einstein (SF SWISS TV) and NANO (3SAT GERMAN SPEAKING TV)
EPEA: Nachhaltiger Herstellungsprozess (ca. 3min) (Sustainable Manufacturing Process)
EINSTEIN: Schweizer Fernsehen (Einstein) (Swiss Dialect) and NANO 3 Sat(German)
Albin Kälin: Kompostierbare Textilien (ca. 7min) (Compostable Textiles)
EINSTEIN: Schweizer Fernsehen (Swiss Dialect) and NANO 3 Sat (German)